Sozialminister Garg unterzeichnet Arbeitgeberdeklaration der Deutschen Aidshilfe

Vor dem Weltaidstag am Sonntag, d. 1. Dezember, unterzeichnete Minister Heiner Garg am 29. November 2019 in den Räumen der Kieler Aidshilfe die Arbeitgeberdeklaration „positiv arbeiten“
der Deutschen Aidshilfe für das Sozialministerium. Anwesend waren dabei der Vorsitzende
Uli Manthey und die Geschäftsführerin Ute Krakow des schleswig-holsteinischen Landesverbandes
„Kompetenznetz Aids“. Die Deklaration ruft zu einem diskriminierungsfreien Umgang mit HIV-positiven Menschen im Arbeitsleben auf.

 

Minister Heiner Garg betonte: „Mit der Unterzeichnung möchte ich auch dazu beitragen,
dass HIV-positive Menschen im Berufsleben Offenheit und Respekt erfahren! Bei rechtzeitiger
Diagnose und Therapie muss HIV heute keine Einschränkungen mehr nach sich ziehen.
Menschen mit HIV können ihren Beruf ausüben wie andere Beschäftige auch! Auch
sie sind bei uns im Ministerium herzlich willkommen! Wenn gewünscht, erhalten sie Unterstützung
und Beratung“.

Menschen mit HIV werden noch immer diskriminiert, erleben Benachteiligungen und sind an ihrem  Arbeitsplatz Vorurteilen ausgesetzt. Dabei bestehen meist überholte und falsche Vorstellungen von einem Leben mit HIV: Laut einer Umfrage der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wissen lediglich

10  Prozent der Bevölkerung, dass HIV unter erfolgreicher Therapie nicht übertragbar ist. Die HIV-Therapie verhindert die Vermehrung des Virus im Körper und damit auch die Übertragung, wenn im Blut dauerhaft keine HI-Viren mehr nachweisbar sind. Trotzdem haben viele Menschen immer noch irrationale Ängste vor einer Ansteckung. Die aktuelle Kampagne #wissenverdoppeln der Deutschen
Aidshilfe soll dem entgegentreten.

Pressetext des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Jugend, Familie und Senioren des Landes Schleswig-Holstein (Eileen Lara Meier, Christian Kohl)

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