Frauen* Testwoche zum Internationalen Frauentag vom 07. bis 10. März

Am 08. März ist Internationaler Frauentag. Aus diesem Anlass bietet die Aids-Hilfe Neumünster - Fachstelle für sexuelle Gesundheit - eine HIV-Testwoche für Frauen* und Menschen mit einer Vulva an.

Mit unserer Beraterin Anna Struve vereinbaren Sie vorab telefonisch einen Termin. Dabei prüft sie mit Ihnen, ob ein Test zu diesem Zeitpunkt bereits aussagekräftig ist. Das ist abhängig davon, ob Sie ein konkretes Risiko vermuten und wann dies stattgefunden hat. Zum vereinbarten Termin kommen Sie zu uns in die Beratungsstelle. Hier ist Zeit und Raum für eine ausführliche Beratung zu HIV und anderen sexuellen Themen, die Sie beschäftigen. Anschließend führt unsere Beraterin mit Ihnen den HIV-Schnelltest durch, für den lediglich Blut aus der Fingerbeere benötigt wird. Bereits nach zehn Minuten liegt das Ergebnis vor.

Mehr Infos bekommen Sie bei Bedarf unter:
Tel. 0 43 21 66 8 66

Alle weiteren Kontaktdaten finden Sie unter Kontakt.

 

 

 

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Termine für die PrEP-Beratung:

Generell möglich

 

mo., mi. + do. von 11 - 15 Uhr sowie

fr. von 16 - 20 Uhr

 

 

Bei Interesse vereinbaren Sie bitte vorab telefonisch einen Termin:

 

T. 0 43 21 - 66 8 66.

Kampagne des Landesverbandes der Aids-Hilfen in Schleswig-Holstein: Date mit mir!

Egal, wie jemand lebt und wen er*sie liebt: Der eigene Körper und die Gesundheit sind wichtig. Was ist, wenn es nach dem Sex juckt, kribbelt oder schmerzt? Was tun bei der Sorge sich mit einer sexuell übertragbaren Infektion (so genannten STI's) angesteckt zu haben? Fast alle Menschen haben irgendwann in ihrem Leben mit STI's zu tun, sie gehören zum Sex dazu. Darüber zu sprechen fällt vielen allerdings schwer. Einigen ist es peinlich, andere glauben, dass das Thema sie nicht betrifft. Dabei muss sich niemand für eine STI schämen, sie hat nichts mit fehlender Hygiene zu tun. Gleichzeitig sind diese Infektionen gut behandelbar, die meisten sogar leicht heilbar - je früher sie festgestellt werden, desto besser. Besonders bei wechselnden Sexpartner*innen ist es sinnvoll, sich einmal jährlich testen zu lassen, weil nicht immer Symptome auftreten.

 

Haben Sie Fragen dazu? Dann rufen Sie uns gern an! Unter T. 0 43 21 - 19 4 11 sind wir i. d. R. mi. und do. von 10 bis 15 Uhr für Sie da.

Wenn Sie eine Beratung wünschen oder sich auf HIV testen möchten, rufen Sie uns bitte unbedingt vorher an und vereinbaren einen Termin. Telefon: 0 43 21 - 66 8 66.

Der HIV-Schnelltest in der Aids-Hilfe Neumünster

Corona: Gehören Menschen mit einer HIV-Infektion zu den besonders gefährdeten Gruppen?

 

Laut Medizinreferent der Deutschen Aids-Hilfe, Armin Schafberger, sind Menschen mit HIV unter wirksamer medikamentöser Therapie nach aktuellem Kenntnisstand nicht in besonderer Weise durch Corona (COVID19) gefährdet.

 

Wird die HIV-Infektion allerdings nicht medikamentös behandelt, ist von einem erheblich geschwächten Immunsystem auszugehen. Deshalb gehört eine unbehandelte HIV-Infektion sehr wohl zu den Vorerkrankungen, die das Risiko für einen schweren Verlauf einer Corona-Infektion massiv erhöhen können.

 

Für alle Menschen mit und ohne HIV gilt: Die Einhaltung der inzwischen allseits bekannten Regeln (Abstand halten, Hygiene, medizinische Masken) schützt vor einer Infektion mit dem COVID19-Virus!

HIV und Corona-Impfung

 

  • Auch Menschen mit HIV können und sollten sich gegen Corona impfen lassen. Eine HIV-Infektion steht dem nicht im Weg.
  • Eine HIV-Infektion allein erhöht nicht das Risiko eines schweren Covid-19-Verlaufs. Erhöht ist das Risiko aber bei unbehandelter HIV-Infektion und geschwächtem Immunsystem sowie bei Risikofaktoren wie z.B. Diabetes, Nieren- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
  • Studien haben gezeigt, dass die Impfung gut vertragen wird und Impfreaktionen schnell wieder verschwinden.
  • Menschen mit HIV gehören zur dritten Impfgruppe (erhöhte Priorität), es sei denn, sie fallen aufgrund anderer Merkmale in Gruppe 1 oder 2.

 

 

 

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Wissen verdoppeln - HIV ist unter Therapie nicht übertragbar!

Im Alltag kann HIV sowieso nicht übertragen werden.

Bei der HIV-Therapie unterdrücken Medikamente das Virus im Körper.

Dann besteht überhaupt kein Risiko mehr – selbst beim Sex nicht!

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