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Spezial
Zum WAT 2002
Wozu der WAT?
Der Welt-AIDS-Tag wird seit 1988
jährlich am 1. Dezember begangen, nachdem sich an diesem Tag die
Gesundheitsminister auf einem Weltgipfel für eine von sozialer
Toleranz geprägte Gesinnung und einen intensiveren Austausch von HIV-
und AIDS- bezogenen Informationen aussprachen.
Er ist ein Tag der
Solidarität mit Menschen mit HIV und AIDS und denen, die ihnen
nahestehen, aber auch ein Tag, an dem deutlich gemacht wird, dass für
diese Menschen jeder Tag des Jahres ein AIDS-Tag ist.
Die AIDS-Hilfen
nehmen ihn zum Anlass, auf vielen Veranstaltungen – von Infotischen in
der Fußgängerzone über Podiumsdiskussionen bis zu Benefizabenden –
ihre Arbeit darzustellen und zu Spenden aufzurufen, um ihre praktische
Arbeit – Aufklärung, Information, Beratung, Betreuung, Pflege und
Selbsthilfe – finanzieren zu können.
Der Welt-AIDS-Tag
ist aber auch ein Tag der Mahnung an die Politikerinnen und Politiker,
sich ihrer politischen und finanziellen Verantwortung für eine
AIDS-Politik zu stellen, die an den Lebensrealitäten der
Hauptbetroffenengruppen ausgerichtet ist.
Die vorangegangenen Welt-AIDS-Tage standen unter
folgenden Mottos:
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„Schließt euch den weltweiten Bemühungen an“ (1988)
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„Unser Leben, unsere Welt - lasst uns füreinander
sorgen“ (1989)
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„Frauen und AIDS“ (1990)
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„Gemeinsam die Herausforderung annehmen“ (1991)
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„Eine gesellschaftliche Verpflichtung“ (1992)
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„Zeit zu handeln“ (1993)
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„Familien kümmern sich“ (1994)
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„Gemeinsame Rechte, gemeinsame Verantwortung“ (1995)
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„Eine Welt - eine Hoffnung“ (1996)
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„Kinder in einer Welt mit AIDS“ (1997)
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„Impulse für den Wandel – Welt-AIDS-Kampagne mit
jungen Menschen“ (1998)
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„Einander zuhören – voneinander lernen – miteinander
leben“ – Welt-AIDS-Kampagne mit Kindern und jungen Menschen (1999)
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„AIDS: Männer stellen sich der Verantwortung“ (2000)
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„AIDS: das geht mich an ... dich auch?“ (2001)
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