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Presse der Aids-Hilfe Neumünster Juli - Dezember 2003 Holsteinischer Courier, 29. Dezember
2003 Neumünster but Kurz vor dem Weihnachtsfest stellte das Team „Heiner & Friends" der Aids-Hilfe Neumünster wieder eine beachtliche Spendensumme zur Verfügung. Szene-Wirt Heiner Thauren („Heiner’s" in der Gassstraße) und seine „Gemeinde" sammelten anlässlich des Welt-Aids-Tages in der Stadt 1000 Euro zusammen. Der Betrag wurde jetzt an Torsten Kniep, den Vorsitzenden des Trägervereins der Aidshilfe Neumünster, für die so genannte Betroffenenhilfe überreicht. Aus diesem Topf werden etwa kleine Urlaubsfahrten aidsinfizierter Menschen oder wichtige Haushaltsgegenstände bezahlt. Bildunterschrift: Im Zeichen der Schleife: Torsten Kniep (l.) erhielt einen symbolischen 1000 Euro-Scheck von Gastwirt Heiner Thauren. Foto: but. [
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] Kieler Nachrichten, 16. Dezember 2003 Förderung vom Land ist für die kommenden zwei Jahre wieder zugesagt Neumünster - Einerseits ist das Thema ernst, das sie zusammenführt. Gleichzeitig zeigt sich die Aids-Hilfe Neumünster mit Blick auf das aglaufende Jahr aber auch zufrieden mit den Erfolgen ihrer Arbeit. Von Detlef Dreessen Das Team um den Vorsitzenden Torsten Kniep hat in den vergangenen Monaten wieder genug zu tun gehabt, auch das wurde am Sonntag bei der Adventsfeier klar, zu der die Aids-Hilfe in die Räume der Beratungsstelle in der Wasbeker Straße 93 eingeladen hatte. Schätzungsweise 150 HIV-Infizierte, davon 40 bis 60 mit Aidssymptomen, leben im Raum Neumünster, schätzt Anna Struve, Geschäftsführerin der Aids-Hilfe (Anmerkung der AHN: Anna Struve ist unsere Sozialpädagogin, nicht die Geschäftsführerin). Doch nicht allein um Kranke und Infizierte kümmert sich die Aids-Hilfe. Auch Personen, die Angst haben, infiziert worden zu sein, wenden sich an die Beratungsstelle. Sehr nachgefragt waren außerdem die Präventionsangebote, die die Aids-Hilfe für Schulen und andere Einrichtungen macht. „Einmal mussten wir bei einer Veranstaltung sogar absagen, weil wir keine zeitlichen Kapazitäten mehr hatten", so Anna Struve. Immer wieder konnte sich die Aids-Hilfe über Unterstützung von Neumünsteraner Institutionen freuen. Der Erfolg einer Fotoausstellung in der Hypo-Vereinsbank wird zum Anlass genommen, 2004 eine weitere Ausstellung zu organisieren. Hinzu kommen sollen Lesungen und andere Angebote. Noch nicht ganz zufrieden ist die Aids-Hilfe mit der Nachfrage ihrer Beratungsstunde in Neumünster (Anmerkung der Aids-Hilfe: die Beratungsstunde findet in Rendsburg statt!) Die beiden ehrenamtlichen Mitarbeiter, die an jedem vierten Donnerstag im Monat in der Beratungsstelle Prinzenstraße 13 Auskünfte geben und Adressen vermitteln, können ruhig noch mehr beansprucht werden. „Aber ein solches Angebot muss sich erst langsam durchsetzen", weiß Anna Struve. Auch in Neumünster kämen inzwischen viele Menschen zur Beratung, die vor einigen Jahren noch nicht gekommen wären. Im Ganzen zufrieden sind Torsten Kniep und seine Unterstützer mit einem vorweihnachtlichen „Geschenk" des Landes zum Welt-Aidstag: Die Aids-Hilfe Neumünster soll 2004 und 2005 wie in diesem Jahr mit 53 000 Euro gefördert werden. Doch nicht nur Geld sei wichtig, heißt es von Seiten der Verantwortlichen. „Wir freuen uns auch über weitere Ehrenamtliche, die uns unterstützen." Zu erreichen ist die Aids-Hilfe unter Tel 04321/66866 und unter: www.aids-hilfe-neumuenster.de Bildunterschrift: Torsten Kniep (links) und Hubertus Mars kümmern sich als ehrenamtliche Vorstände um die Geschicke der Neumünsteraner Aids-Hilfe Foto Tietgen [
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] Schaufenster, 3. Dezember 2003 Warnung vor Sorglosigkeit Teddys, rote Schleifen zum Anstecken, gebackene Schleifen aus süßem Zopfbrotteig und auch Praktisches wie Kondome wurden für den guten Zweck und gleichermaßen als Mahnung verkauft: Im Rahmen ihrer Aktion zum Aidstag am 1. Dezember machte die Aidshilfe Neumünster, unterstützt von politischer Prominenz und dem Bäckereimeister Joachim Sachau, auf das ernste und hochaktuelle Thema Aids aufmerksam. Tenor: Die Neuinfektionen steigen, es wird zu sorglos mit dem Schutz vor dem Virus, aber auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten umgegangen. „Wenn es schick ist, dass Boris Becker in der Besenkammer f..., Franz Beckenbauer und Roberto Blanco ungeplanten Nachwuchs zeugen und so tun, als ob das ein Kavaliersdelikt ist, zeugt das von großer Sorglosigkeit und Verantwortungslosigkeit": Maya Czaijka vom Bundesvorstand der Aidshilfe nahm keim Blatt vor den Mund. Die Menschen seien sorgloser geworden, und zwar auch beim Schutz vor Syphilis - auch hier steigen die Infektionen - und anderen derartigen Krankheiten: das sei aber kein Wunder, wenn Werbespots und das Verhalten Prominenter signalisierten, dass das gar nicht so schlimm sei. „Es ist aber eine Illusion, dass Aidskranke durch Medikamente ein halbwegs normales Leben leben können - ist ist immer noch eine tödliche Krankheit", betonte Czaijka. Aids ist längst nicht mehr die „Schwulenseuche" - 50 Prozent der Neuinfektionen seien Frauen, deren Männer entweder über bisexuelle Kontakte oder z.B. Prostituierte vor Ort oder in Osteuropa sich das Virus einfangen, so das Vorstandsmitglied der deutschen Aidshilfe. Auch junge Menschen würden zum Teil sorgloser als früher z.B. beim Discobesuch mit dem Schutz vor dem Virus umgehen. Das Wichtigste sei die Prävention: „Wir müssen darüber reden!" Genau das tut die Aidshilfe - mit Präventionsarbeit in den Schulen, bei denen Anna Struve, Solzialpädagogin der Aidshilfe, begleitet von einem Betroffenen, die Schüler aufklärt. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Beratung und Unterstützung Betroffener. Dabei spielt die Internetpräsenz der Aidshilfe Neumünster eine immer wichtigere Rolle: Auf www.aids-hilfe-neumuenster.de werde inzwischen 1000 und 2000 Mal zugegriffen (Anmerkung der AHN: zwischen 1500 und 2000 Zugriffe pro Monat), berichtete Torsten Kniep, erster Vorsitzender der Aidshilfe Neumünster. Ebenfalls in den Schulen tätig ist Stefan van der Elst, städtische Präventionsfachkraft seit 1990. Die Zahlen sind - wie in Berichten auf bundesweiter Ebene bereits verkündet wurde - alarmierend, auch in Neumünster und Schleswig-Holstein. In Neumünster und Umland gibt es etwa 150 Infizierte, landesweit hat sich mit 577 Neuinfektionen in den vergangenen zwei Jahren die Zahl vervierfacht, schätzte die SPD-Landtagspolitikerin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Jutta Schümann, anhand von Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Bundesweit wurden 2500 Neuinfektionen registriert. Die Präventionsarbeit ist finanziell vorerst gesichert: Eine frohe Botschaft hatten die beiden Landtagspolitiker, die dann mit der Spendendose sammeln gingen, mit im Gepäck: „Wir sind froh und glücklich, verkünden zu können, dass trotz der katastrophalen Haushaltslage des Landes die Mittel für die Aidshilfen im Lande nicht gekürzt oder gestrichen wurden", sagten Arno Jahner, zuständiger Gesundheitssprecher seiner Fraktion, und Jutta Schümann gleichermaßen erleichtert. Denn in Bremen und Nordrhein-Westphalen wurden Mittel für Aidshilfen ganz „plattgemacht" oder teilweise gestrichen. Damit wurden im Doppelhaushalt die Mittel in Höhe von 405000 Euro für die Aidshilfen z.B. in Neumünster, Heide, Sylt, Kiel, Flensburg und Lübeck vorgesehen. Spenden sammeln für den guten Zweck: Den ganzen Tag über ging es mit der „Euro-Dose" über den Großflecken, abends wurde ebenfalls in Gaststätten um Spenden geworben. So mancher Passant kaufte sich auch eine gebackene Aids-Schleife, die Bäckereimeister Joachim Sachau von „de Buurn Bäcker" in der Lütjenstraße bereits im dritten Jahr für den guten Zweck backt - so wie Katrin Wons aus Bad Bramstedt. Die 22-jährige stiftet auch während des Jahres für die Aidshilfe - und schüttelt den Kopf angesichts der Leichtsinnigkeit mancher Zeitgenossen und zeigt sich erschreckt über die Ausbreitung der Krankheit z.B. in Afrika und Osteuropa. „Die Leute müssen die Augen aufmachen - es kann jeden treffen." Preise für die besten Verse: Via Internet wurde ein Gedicht-Wettbewerb ausgelobt. Die Jury - Maya Czeijka und die beiden Landtagsabgeordneten - zeigten sich beeeindruckt von den sowohl melancholischen als auch aufmunternden Versen. „Aus der Mitte des Tages fallen die Stunden in den kunklen Glanz der Nacht ...": Mit ihrem Gedicht „Stundenfall" landete Monika Wahl aus Westerwald auf Platz eins. Zweite und dritte wurden Michael Rutsch aus Leipzig und Marcus Stock aus Bad König. Ihr Preis: ein Karstadt-Gutschein über 50, 30 und 20 Euro. Einen Extrapreis über 30 Euro stiftete Jutta Schümann für den Slogan von Rosemarie Falkenhagen aus Frankfurt: „Steck Deinen Boy in ein Kondom und mit ihm Dein Y-Chromosom." „Diesen Slogan werden wir sicher in Zukunft verwenden wollen" so Hubert Mars vom Vorstand der Aidshilfe Neumünster. (vaq) Bildunterschrift: Geballter Einsatz im Kampf gegen Aids (v.li.): Hubert Mars (Aidshilfe Neumünster), Arno Jahner (MdL, SPD), Torsten Kniep (Aidshilfe Neumünster), Maya Czaijka (Bundesvorstand Aidshilfe), Rainer Stolte (HIN), Bäckereimeister Joachim Sachau, Jutta Schümann (MdL, SPD) und Stefan van der Elst (städtische Aids-Präventionsfachkraft). Foto: Vaquett [
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] Holsteinischer Courier, 1. Dezember
2003 Neumünster - vaq - Teddys, rote Schleifen zum Anstecken, gebackene Schleifen aus süßem Zopfbrotteig und auch Praktisches wie Kondome wurden für den guten Zweck und gleichermaßen als Mahnung verkauft: Im Rahmen ihrer Aktion zum Aidstag am 1. Dezember machte die Aidshilfe Neumünster, unterstützt von politischer Prominenz und dem Bäckereimeister Joachim Sachau, auf das ernste und hochaktuelle Thema Aids aufmerksam. Tenor: Die Neuinfektionen steigen, es wird zu sorglos mit dem Schutz vor dem Virus, aber auch vor anderen sexuell übertragbaren Krankheiten umgegangen. „Wenn es schick ist, dass Boris Becker in der Besenkammer f..., Franz Beckenbauer und Roberto Blanco ungpelanten Nachwuchs zeugen und so tun, als ob das ein Kavaliersdelikt ist, zeugt das von großer Sorglosigkeit und Verantwortungslosigkeit": Maya Czaijka vom Bundesvorstand der Aidshilfe nahm keim Blatt vor den Mund. Die Menschen seien sorgloser geworden, und zwar auch beim Schutz vor Syphilis - auch hier steigen die Infektionen - und anderen derartigen Krankheiten: das sei aber kein Wunder, wenn Werbespots und das Verhalten Prominenter signalisierten, dass das gar nicht so schlimm sei. „Es ist aber eine Illusion, dass Aidskranke durch Medikamente ein halbwegs normales Leben leben können - ist ist immer noch eine tödliche Krankheit", betonte Czaijka. Das Wichtigste sei die Prävention: „Wir müssen darüber reden!" In Neumünster und Umland gibt es etwa 150 Infizierte, landesweit hat sich mit 577 Neuinfektionen in den vergangenen zwei Jahren die Zahl vervierfacht, schätzte die SPD-Landtagspolitikerin und stellvertretende Fraktionsvorsitzende, Jutta Schümann, anhand von Zahlen des Robert-Koch-Instituts. Die Präventionsarbeit ist finanziell vorerst gesichert: „Wir sind froh und glücklich, verkünden zu können, dass trotz der katastrophalen Haushaltslage des Landes die Mittel für die Aidshilfen im Lande nicht gekürzt oder gestrichen wurden", sagten Arno Jahner, zuständiger Gesundheitssprecher der SPD-Landtagsfraktion, und Jutta Schümann gleichermaßen erleichtert. Den ganzen Tag über ging es mit der Dose in der Hand über den Großflecken, abends wurde ebenfalls in Gaststätten um Spenden geworben. So mancher Passant kaufte sich auch eine gebackene Aids-Schleife, die Bäckereimeister Joachim Sachau bereits im dritten Jahr für den guten Zweck backt. Weiteres Programm zum Welt-Aidstag: Am heutigen Montag findet um 19 Uhr ein Aids-Gottesdient mit Pastor Tobias Gottesleben in der Vicelinkirche statt. Anschließend liest Inge Rohwer im Gemeindehaus. Bildunterschrift: Geballter Einsatz im Kampf gegen Aids (v.li.): Hubert Mars (Aidshilfe Neumünster), Arno Jahner (MdL, SPD), Torsten Kniep (Aidshilfe Neumünster), Maya Czaijka (Bundesvorstand Aidshilfe), Rainer Stolte (HIN), Bäckereimeister Joachim Sachau, Jutta Schümann (MdL, SPD) und Stefan van der Elst (städtische Aids-Präventionsfachkraft). Foto: vaq [
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] Kieler Nachrichten, 1. Dezember 2003 Neumünster - Prominente Unterstützung erhielt die Aidshilfe bei ihrer Aktion anlässlich des Welt-Aids-Tages am Sonnabend auf dem Großflecken in Neumünster: Neben Maya Czaijka, Vorstandsmitglied der Deutschen-Aids-Hilfe, setzten sich auch Jutta Schümann und Arno Jahner, beide SPD-Landtagsabgeordnete, für mehr Aufklärung zum Thema Immunschwächekrankheit ein. Mit „Aids-Schleifen" aus süssem Zopfbrotteig erinnerten die Aktivisten daran, dass Aids nach wie vor unheilbar und Prävention deshalb das beste Mittel ist. „Selbst nach 20 Jahren Aufklärungsarbeit ist die Uniformierbarkeit in einigen Gesellschaftskreisen immer noch enorm hoch", weiß Torsten Kniep, Vorsitzender der AIDS-Hilfe Neumünster. Dabei sei die eigentliche Krankheit nur die eine Seite des Problems. Damit einher gehe eine Stigmatisierung sowie sozialer Gesichtsverlust. „50 Prozent der Neuinfektionen betreffen jetzt die Frauen", erläutert Maja Czaijka. „Das sind zu einem großen Teil Ehefrauen, deren Männer in halbseidenen Kreisen fremd gehen." Diese Frauen sehen sich nicht nur der Krankheit und der etwaigen Sorge um ihre Kinder ausgesetzt, sondern auch der Schande in der Nachbarschaft. Aba Anonymen Rat und Hilfe bietet die Aidshilfe über ihre Internetseite www.aids-hilfe-neumuenster.de Bildunterschrift: Maja Czaijka, Hubert Mars, Jutta Schümann, Stefan van der Elst, Torsten Kniep und Arno Jahner verteilten Aidsschleifen. Foto Baumann [
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] Holsteinischer Courier 27. November
2003 Aufführung in der IGS - Aids im Mittelpunkt Neumünster (kol) „Mama, darf ich heute in die Disco?", fragt die 16-jährige Anne ihre Mutter. Plötzlich reißt Anne die Arme hoch und ruft „Stopp". Diese Szene spielte sich jetzt im Theatersaal der IGS Faldera ab und gehörte zu dem interaktiven Schauspielstück „Aids geht’s los". Anne, im richtigen Leben Schauspielerin Antje Daniel, gehört zum Ensemble des Forumtheaters, dass auf Einladung der AIDS-Hilfe Neumünster, des Jugendverbands (JVN) und der Stadt Neumünster rund 60 Schüler der Gesamtschule im Alter zwischen 14 und 16 Jahren schauspielerisch mit dem Thema Aids vertraut machte. Es ist die Geschichte der Schülerin Anne, Belinda, Boris und Nicolai, die sich jeden Morgen in der Klasse treffen. Den Mädchen sind die beiden Jungs viel zu Grün hinter den Ohren. Viel interessantere Typen gibt es da schon in der neuen Disco im Ort. Dort treffen Anne und Belinda Philipp und Alf. Die beiden sind sich sofort einig, dass mit den Mädels was laufen muss. Das besondere dieser Inszenierung war, dass die Handlung einmal komplett ohne Unterbrechung durchgespielt wurde. Dann wurde es für die Zuschauer ernst. Antje Daniel erklärte, dass sie im zweiten Durchgang den Ablauf der Handlung verändern könnten. Sobald ein Schüler einen Vorschlag machte, wurde er auch gebeten, die Rolle auf der Bühne kurz zu übernehmen. So übernahm ein Schüler die Rolle der Mutter und erlaubte Anne den Disco-Besuch nur mit erheblichen Auflagen. Die Zuschauer tauchten immer mehr in das Handlungsgeschehen ein, und erst nach zwei Stunden endete die Aufführung. Bildunterschrift: Woll’n wir in die Disco? Anne (Antje Daniel) und Belinda (Natalie Golob) freuen sich auf knackige Typen Foto: kol [ nach oben ] Wochenanzeiger, 26. November 2003 AIDS-Hilfe macht mobil Am 1. Dezember ist wieder Welt-AIDS-Tag. Die zweijährige Kampagne der UNAIDS „Live and let live" („Leben und Leben lassen") trägt in diesem Jahr den Untertiel „Ausgrenzung abwehren". Dieser Leitsatz soll die Situation zum Beispiel von kulturellen oder sexuellen Minderheiten, aber auch von Menschen mit HIV und AIDS in den Mittelpunkt stellen. Er soll auf die schädlichen Folgen, die Ausgrenzung hat, aufmerksam machen und zum Engagement gegen Diskriminierung aufrufen. Der Welt-AIDS-Tag wird seit 1988 jährlich am 1. Dezember begangen. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes (RKI) in Berlin wurden seit Ausbruch der Epedemie in der Bundesrepublik etwa 60.000 Menschen mit HIV/Aids gemeldet. Davon waren etwa 1.500 Menschen in Schleswig-Holstein betroffen. Zur Zeit leben in unserem Bundesland 975 bis 1.000 Menschen mit HIV/AIDS, davon sind mindestens 125 Menschen akut an AIDS erkrankt. Erst vor kurzem kam vom RKI die besorgniserregende Meldung, daß die Syphiliszahlen bundesweit wieder anstiegen. Das weist darauf hin, daß möglicherwiese auch der individuelle Schutz vor HIV/Aids nachläßt. In Schleswig-Holstein ist diese Befürchtung bereits Realität: 2002 nahm die Zahl der Neuinfektionen hierzulande um 42 Prozent zu, doppelt so stark also wie in den anderen Bundesländern. Gleichzeitig ist die Zukunft der schleswig-holsteinischen Aids-Hilfen mehr als ungewiß. Schon 2002 waren umfangreiche Streichungen hinzunehmen. Die Aids-Hilfe Neumünster kam dabei noch „mit einem blauen Auge" davon. Bei den in steter Regelmäßigkeit auftretenden Haushaltslöchern des Landes scheint das Ende der Kürzungen jedoch noch lange nicht in Sicht. „Wenn unser Etat noch mal gekürzt werden sollte, müssen wir die Beratungsstelle voraussichtlich schliessen", so Torsten Kniep, Vorsitzender der AIDS-Hilfe Neumünster. „Angesichts steigender HIV-Fallzahlen in Schleswig-Holstein wäre das fatal." Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, daß die Aids-Hilfe seit vielen Jahren Präventionsveranstaltungen in Schulen, Fortbildungen verschiedener Berufsgruppen und ähnliches mehr anbiete und so dazu beitrage, daß die Neuinfektionsrate nicht noch stärker steige. Den Welt-AIDS-Tag nimmt die AIDS-Hilfe Neumünster (Internet: www.aids-hilfe-neumuenster.de) wie jedes Jahr zum Anlaß, auf vielen Veranstaltungen ihre Arbeit darzustellen und zu Spenden aufzurufen. Besonders in Zeiten dramatisch knapper öffentlicher Kassen bekommen Spenden einen immer größeren Stellenwert bei der Finanzierung und Sicherung der praktischen Arbeit. Die Bankverbindung: Stadtsparkasse Neumünster, BLZ 212 500 00, Konto Nr.: 27 0011 30. Hier nun die Veranstaltungen der AIDS-Hilfe Neumünster: Mittwoch, 26. November, 18 Uhr: „Aids geht’s los!" Ein interaktives Theaterstück für Jugendliche. Einlass ist ab 17.30 Uhr. Der Eintritt kostet drei Euro (bis 26 Jahre) / fünf Euro (ab 27 Jahre). Kulturzentrum Gesamtschule Faldera, Franz-Wiemann-Str. 8; Sonnabend, 29. November, 10 bis 17 Uhr: Infostand auf dem Großflecken (Ecke Lütjenstraße) - Rote-Schleifen-Backaktion mit der Bäckerei Sachau: Prominente Neumünsteraner/innen und ein Vorstandsmitglied der Deutschen AIDS-Hilfe verkaufen rote Solidaritätsschleifen, Bekanntgabe der Gewinner/innen des Gedichte-Wettbewerbs auf der Homepage, „Heiner&Friends" sammeln Spenden für die Aids-Hilfe Neumünster, Großflecken und überall; Montag, 1. Dezember, 19 Uhr: Gedenkgottesdienst mit Pastor Tobias Gottesleben, Vicelinkirche; Montag, 8. Dezember, 20 Uhr: Filmvorführung zugunsten der AIDS-Hilfe Neumünster: „Dem Himmel so fern" Union Cinemotion - der Nikolaus verteilt Kondome im Kinofoyer. [
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] Holsteinischer Courier 24. November
2003 Aids-Hilfe Neumünster warnt vor Etatkürzungen Neumünster (ca) Der seit 1988 immer am 1. Dezember gegangene Welt-Aids-Tag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Ausgrenzung abwehren". Nach den Zahlen des Berliner Robert-Koch-Institutes sind in Schlweswig-Holstein etwas 975 bis 1000 Menschen mit dem HIV-Virus registriert, bei 125 Personen ist die noch immer unheilbare Aids-Krankheit ausgebrochen. Mit anderen Worten: HIV und Aids bleiben, trotz aller Kampagnen zur Vorbeugung, wichtiges Thema - gleichzeitig aber müssen die Aids-Hilfe-Büros mit kräftigen Streichungen leben. "Wenn unser Etat noch einmal gekürzt werden sollte, müssen wir die Beratungsstelle voraussichtlich schließen", warnt Torsten Kniep als Vorsitzender der Aids-Hilfe in Neumünster (zu erreichen unter Tel 66 8 66,, Wasbeker Str. 93) vor schwer wiegenden Folgen. Rund um den 1. Dezember herum hat die Aids-Hilfe einige Veranstaltungen auf die Beine gestellt: Mittwoch, 26. November: Aids geht’s los", interaktives Theaterstück für Jugendliche, 18 Uhr im Kulturzentrum Gesamtschule Faldera. Sonnabend, 29. November: 10 bis 17 Uhr - Infostand und Rote-Schleifen-Backaktion mit prominenter Hilfe auf dem Großflecken. Montag, 1. Dezember: Gedenkgottesdienst mit Pastor Tobias Gottesleben, . 19 Uhr, Vicelinkirche. Montag, 8. Dezember: Filmvorführung zugunsten der AIDS-Hilfe, „Dem Himmel so fern", 20 Uhr im Union Cinemotion. [
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] Prima Sonntag 23. November 2003 Neumünster - Am 1. Dezember ist wieder Welt-AIDS-Tag. Die AIDS-Hilfe Neumünster hat dazu folgende Veranstaltungen im Programm: 26. November, 18 Uhr: „Aids geht’s los!" ein interaktives Theaterstück für Jugendliche. Einlass 17.30 Uhr, Eintritt 3 Euro (bis 26 Jahre) / 5 Euro (ab 27 Jahre). Kulturzentrum Gesamtschule Faldera, Franz-Wiemann-Str. 8. 29. November, 10 - 17 Uhr: - Infostand auf dem Großflecken (Ecke Lütjenstraße), Rote-Schleifen-Backaktion mit der Bäckerei Sachau: Prominente Neumünsteraner und ein Vorstandsmitglied der Deutschen Aids-Hilfe verkaufen Rote Solidaritätsschleifen, „Heiner&Friends" sammeln Spenden für die Aids-Hilfe Neumünster, Großflecken und überall. 1. Dezember, 19 Uhr: Gedenkgottesdienst mit Pastor Tobias Gottesleben, Vicelinkirche. 8. Dezember, 20 Uhr: Filmvorführung zugunsten der AIDS-Hilfe Neumünster: „Dem Himmel so fern" Union Cinemotion - der Nikolaus verteilt Kondome im Kinofoyer. RÖ [
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] Prima Sonntag 16. November 2003 Neumünster - Theaterstücke zum Thema AIDS gibt es viele. Bei dem Theaterstück, das die Aids-Hilfe Neumünster, der Jugendverband Neumünster und das Projekt Streetwork der Stadt Neumünster am 26. November nach Neumünster holen, bestimmt das Publikum die Handlung des Stückes. Die vier Akteure und Akteurinnen vom Thevo-Theater aus Nürnberg wollen mit dieser besonderen Form des Forum-Theaters besonders die jugendlichen Zuschauer und Zuschauerinnen ansprechen, denen ein „normales" Theaterstück zu langweilig ist. Das Thema Aids wird aus der Sicht von Jugendlichen betrachtet, die abends gerne in die Disco gehen wollen. „Wer mit wem?" „Was sollen die Eltern erlauben" und „Was hätte anders laufen sollen?" sind nur einige Fragen, die die Zuschauer im Laufe des Theaterstückes aktiv mitbestimmen können. Karten für die Vorstellung können im Sekretariat der IGS, beim JVN (Franz-Rohwer-Str. 8) oder beim Projekt Streetwork (Johannisstr. 6) zum Preis von 5 Euro (bis 26 Jahre , ermäßig 3 Euro) erworben werden. Die Vorstellung findet statt um 18 Uhr (Einlass ab 17:30 Uhr) im Kulturzentrum der IGS-Faldera, Franz-Wiemann-Str. 8, 24534 Neumünster. RÖ [ nach oben ]
Holsteinischer Courier 12. September 2003 [
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Informationsblatt Ascheberg Rundblick Nr. 14 - Aug.-Sept. 03 [ nach oben ]
Landeszeitung Schleswig-Holstein 22.07.03 [ nach oben ] |
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