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Mein Name
ist Anna Struve, ich bin
Diplom-Pädagogin, 42 Jahre alt und habe zwei Kinder.
Mein Start in Sachen AIDS liegt inzwischen gut 17 Jahre zurück: 1991 fing ich an, ehrenamtlich in der AIDS-Hilfe Kiel e.V. mitzuarbeiten. Dort habe ich mich zur Telefonberaterin ausbilden lassen. Zwei bis drei Jahre lang habe ich etwa einmal in der Woche am Telefon gesessen und Menschen beraten, die Fragen zum oder Probleme mit dem Thema AIDS hatten. 1994 bin ich dann hauptamtlich (also fest angestellt) in der AIDS-Hilfe Neumünster e. V. eingestiegen. Das heißt, dass ich nun bereits seit 14 Jahren in der Aids-Hilfe Neumünster Menschen berate, die in verschiedenster Weise mit dem Thema HIV/Aids zu tun haben. Das sind zum einen natürlich Menschen, die selbst HIV-infiziert oder an Aids erkrankt sind, das sind zum anderen deren Angehörige, PartnerInnen und FreundInnen. Häufig sind das aber auch Menschen, die einfach nur Angst haben, sich angesteckt zu haben, und klären wollen, ob sie einen Test machen lassen sollten. Dabei gibt es drei ganz unterschiedliche Formen der Beratung: Persönlich (nach vorheriger telefonischer Terminabsprache) per Telefon (0 43 21 – 19 4 11) oder per eMail (am besten über unser Frage-Formular oder über meine auf der Kontaktseite angegebene Mail-Adresse)
Aber das ist
noch nicht alles ;-). Daneben gehe ich z. B. in einzelne
Schulklassen, um dort Aids-Prävention zu machen. Das heißt
konkret, dass ich den Kids unter anderem erzähle, wie man sich
mit HIV anstecken und wie man sich
vor einer solchen Ansteckung schützen kann, aber auch, wie das
Leben mit HIV aussehen kann. Dabei wird kein trockener
Frontalunterricht durchgezogen. Im lebendigen Gespräch und mit
verschiedenen Anschauungsmaterialien wird gemeinsam neues Wissen
entwickelt, werden im Idealfall Einstellungen verändert und
dadurch neue Erfahrungen ermöglicht.
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