STD   mögliche Krankheitsanzeichen   Ansteckungsweg   mögliche Folgen   Behandlung   Schutz
Chlamydien-Infektion  
  • Oft nur leichte oder gar keine Anzeichen
  • Ausfluss aus Scheide und Harnröhre
  • Ausfluss aus dem Po nach Analsex
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Schmerzen im Unterleib und/oder beim Sex
  • Blutungsstörungen
  • Halsschmerzen nach Oralsex
 
  • Sex ohne Kondom
 
  • Entzündung im Unterleib
  • Unfruchtbarkeit
  • Ein Kind kann bei der Geburt von der Mutter angesteckt werden
  • Das Risiko einer HIV-Infektion erhöht sich, wenn man sich schon mit Chlamydien angesteckt hat
 
  • Antibiotika
  • Partnerbehandlung
  • Bis zum Ende der Behandlung keinen Sex
 
  • Kondome und Frauenkondome
Gonorrhöe (Tripper)  
  • Ausfluss aus Scheide und Harnröhre, nach Analsex aus dem Po
  • Brennen beim Wasserlassen
  • Halsschmerzen nach Oralsex
  • Blutungsstörungen
 
  • Sex ohne Kondom
  • Ansteckung auch über Sexspielzeug und Hände möglich, wenn diese mit dem Ausfluss in Berührung kommen
 
  • Entzündung im Unterleib
  • Unfruchtbarkeit
  • Ein Kind kann bei der Geburt von der Mutter angesteckt werden
  • Das Risiko einer HIV-Infektion erhöht sich, wenn  schon eine Gonorrhöe vorhanden ist
 
  • Heilung durch Antibiotika
  • Partnerbehandlung
  • Kein Sex bis zum Ende der Behandlung
 
  • Kondome und Frauenkondome
  • Kontakt mit Ausfluss vermeiden

Syphilis (Lues)

 
  • Knoten oder Geschwüre, die nicht wehtun
  • Hautausschlag
 
  • Sex ohne Kondom
  • Ansteckung auch bei Kontakt mit Geschwüren
  • Ansteckung auch über Blutreste an Spritzen und Nadeln, die zuvor von anderen Personen benutzt wurden
 
  • Schwere Schäden an inneren Organen und Nerven
  • Ein Kind kann während der Schwangerschaft von der Mutter angesteckt werden. Das Risiko sich mit HI-Viren anzustecken ist erhöht, wenn eine Syphilis vorliegt.
 
  • Kann am Anfang gut mit Antibiotika geheilt werden. Später nicht mehr, es entstehen bleibende Schäden an den Organen.
  • Partnerbehandlung!
  • Kein Sex bis zum Ende der Behandlung.
 
  • Kondome und
  • Frauenkondome
  • Geschwüre nicht berühren
     

Herpes

 
  • Jucken
  • Bläsche, Geschwüre an Geschlechtsteilen oder Po, die brennen und schmerzen
  • Manchmal Fieber, Muskelschmerzen oder Kopfschmerzen
 
  • Sex
  • Beim Berühren von offenen Hautveränderungen, z.B. beim Küssen
 
  • Krankheitszeichen können verschwinden; die Krankheit kann wieder ausbrechen, wenn man Stress hat oder krank ist
  • Ein Kind kann bei der Geburt von der Mutter angesteckt werden.
  • Das Risiko sich mit HI-Viren anzustecken ist erhöht, wenn zuvor eine Ansteckung mit Herpes vorliegt.
 
  • Salben oder Tabletten gegen die Erreger helfen gegen die Beschwerden, können die Krankheitserreger aber nicht endgültig aus dem Körper entfernen.
 
  • Kondome und Frauenkondome.
  • Bläschen und offene Haut nicht berühren!
     
HPV-Infektion, Feigwarzen  
  • Warzen an den Geschlechtsteilen, die nicht wehtun
 
  • Sex ohne Kondom
 
  • Erhöhtes Risiko, an Gebärmutterhalskrebs  oder Analkrebs zu erkranken
 
  • Die Warzen können durch den Arzt entfernt werden.
  • Frauen sollten einmal im Jahr zur Krebsvorsorge-untersuchung gehen.
  • Auch Männer sollten regelmäßig zur Vorsorge gehen.
 
  • Kondome und Frauenkondome
  • Direkten Kontakt mit den Warzen vermeiden
Pilze  
  • Ausfluss aus der Scheide
  • Rote Haut, starkes Jucken und Brennen an den Geschlechtsorganen
 
  • Sex ohne Kondom
  • Pilzerkrankungen können bei geschwächter Körperabwehr auch von selbst entstehen
 
  • Bei geschwächter Körperabwehr Pilzbefall des ganzen Körpers
 
  • Salben, Zäpfchen oder Tabletten, die gegen die Pilze wirken, helfen gegen die Beschwerden.
  • Partnerbehandlung
     
 
  • Keine Seife beim Waschen der Geschlechts-teile benutzen
  • Keine Spülungen der Scheide
  • Keine Intimsprays oder Intimlotionen verwenden!
Tricho-monaden  
  • Ausfluss
  • Jucken und Brennen
  • Beim Mann oft gar keine Beschwerden
  • Schmerzen beim Wasserlassen
 
  • Sex ohne Kondom
  • Auch über feuchte Gegenstände, die schon andere Personen benutzt haben
 
  • Das Risiko, sich mit anderen STD’s anzustecken, ist höher, wenn schon eine Trichomonaden-Infektion vorliegt.
 
  • Heilung durch Scheidenzäpfchen oder Tabletten vom Arzt
  • Partnerbehandlung!
 
  • Kondome und Frauenkondome
Filzläuse, Milben
(Krätze)
 
  • Jucken und Rötungen der Haut
  • Schwellung auf der Haut (grau, schorfig)
  • Läuse sind zu sehen
 
  • Vor allem durch engen Körperkontakt beim Sex
     
  • Filzläuse und Milben werden mit chemischen Mitteln abgetötet. Die Kleidung muss desinfiziert werden.
  • Partner- und Familienmitglieder sollten mitbehandelt werden!
     
 
  • Vollständiger Schutz nicht möglich
  • Tägliche Körperpflege und saubere Kleidung machen ein frühzeitiges Bemerken einfacher.
  • Vermeiden Sie es, in ungepflegten, schmutzigen Betten zu schlafen!

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